Gesellschaftslehre (Erdkunde, Geschichte, Sozialwissenschaften/Politik)

26.05.2017

Kooperationspartner „Kaufland“ unter die Lupe genommen

Mit dem Sozialwisssenschaftskurs der Klassen 7 sind wir zu einer informativen und sehr spannenden Erkundung in das benachbarte KAUFLAND-Warenhaus gestartet. Hier wurden wir vom Filialleiter in Empfang genommen. Er erklärte uns zunächst einige Dinge und wünschte uns viel Spaß bei der Erkundung. Die ausgelosten Gruppen bestanden aus je 4 Schülern, eine Schülerin war die Assistentin von unserer Lehrerin Frau Hermes-Mallik. Von ihr bekamen wir die erste Aufgabe, einen Erkundungsbogen. Wir untersuchten die Bereiche Wurst und Käse, Obst und Gemüse, Süßwaren und Zeitschriften sowie die Atmosphäre und die Regalzonen genauer. Als zweite Aufgabe bekamen wir einen Einkaufszettel mit verschiedenen Produktwaren, die wir schnellstmöglich finden sollten. Assistentin Antonia stoppte die Zeit. Danach sollten wir von jedem dieser Produkte jeweils die preiswerteste und teuerste Variante finden und die Preise zum Vergleich aufschreiben. Im Anschluss an diese Aufgaben trafen wir uns mit dem Filialleiter zu einem Gespräch in einem Besprechungszimmer. Wir haben z.B. erfahren, dass KAUFLAND eine Verkaufsfläche von 4700 qm hat und 100.000 Kunden im Monat dort einkaufen. Außerdem wissen wir jetzt, dass KAUFLAND ein SB-Warenhaus mit 640 Filialen in Deutschland ist. KAUFLAND hat ein neues, modernes Logo. Die großen Schilder am Gebäude und auf dem Parkplatz werden deshalb noch ausgetauscht. Im Unterricht werteten wir unsere Ergebnisse dann gründlich aus und überlegten, worauf beim Einkaufen zu achten ist. Madlin Steffens, Klasse 7b

10.01.2017

Auf den Spuren eines Genies - Leonarda da Vinci

Im Rahmen des Geschichtsunterrichts mit Lehrerin Melanie Schmidt haben sich 5 Schülerinnen und Schüler der Klasse 8e näher mit den Werken von Leonardo Da Vinci beschäftigt.

Da Vinci, der während der Unterrichtsreihe „Aufbruch in eine neue Zeit – die Renaissance“ Erwähnung fand, faszinierte die Schülerinnen und Schüler so sehr, dass daraus ein Projekt entstand: „Wir bauen eine Erfindung Da Vincis nach“.

Nach Absprache mit dem Werkstattleiter Herr Fleischer arbeiteten Sophie Kandzior, Charline Rolfes, Jasmin Wand, Christian Kremer und Benedikt Fiolka zwischen den Herbst- und Weihnachtsferien in einem Zeitraum von 9 Wochen in unserer Schulwerkstatt daran, eine selbsttragende Brücke anhand von Da Vincis Zeichnungen nachzubauen. Dabei leisteten sie doppelte Arbeit, denn die Unterrichtsinhalte, die sie durch den Bau verpassten, arbeiteten sie eigenhändig nach. Doch das Ergebnis kann sich sehen lassen.

 

02.11.2016

Live und in Farbe - Besuch einer Gerichtsverhandlung

Unser 9SW-Kurs besuchte eine öffentliche Gerichtsverhandlung. Hier geht´s zum Bericht der Schüler. >>

 

13.04.2016

Achtung Aufnahme! - SW-Kurs besucht den WDR

Die Schülerinnen und Schüler des 9-SW-Kurses hatten jetzt mit ihrem Lehrer Dominique Pierre die Gelegenheit, einen Blick hinter die Kulissen des Westdeutschen Rundfunks in Köln zu werfen.

Zunächst wurden sie in ein Studio geführt, in dem Hörspiele aufgenommen werden, und erfuhren dort, mit welchen „Tricks″ gearbeitet wird, um originalgetreue Hintergrundgeräusche zu erzeugen. Vieles davon kommt heute zwar aus der „Konserve″, d.h. aus einem digitalen Archiv, für einiges muss aber weiterhin einer der fünf noch existierenden Fachleute mit der ausgefallenen Berufsbezeichnung Geräuschmacher oder auf Neu-Deutsch Sounddesigner engagiert werden.

Anschließend hatten die Schülerinnen und Schüler dann im bekannten „Hart aber Fair″-Studio (siehe Foto), in dem Frank Plasberg jeden Montag mit seinen Gästen über politische Themen diskutiert, die Möglichkeit, Fragen zur Arbeit des WDR und vor allem auch zu Ausbildungsberufen in diesem Bereich zu stellen. Abgerundet wurde der interessante Besuch mit einem Blick ins Sportschau- und ins Morgenmagazin-Studio.

18.01.2016

Zeitzeuge in der Schule: Ehemaliger DDR-Dissident erzählt seine Lebensgeschichte

Am 18.1.2016 besuchte der ehemalige Fluchthelfer und Stasi-Gefangene Hartmut Richter wieder die Europaschule Erkelenz und erzählte Schülern der Klassen 10 aus seinem Leben. Im Mittelpunkt standen dabei seine dramatische Flucht aus der DDR im Jahr 1966 durch den Teltow-Kanal, seine Arbeit als Fluchthelfer in den 70er Jahren, sein fünfjähriger Aufenthalt in mehreren Gefängnissen der DDR sowie sein Freikauf durch die Bundesregierung im Jahr 1980. Organisiert wurde die Veranstaltung vom VdK Ortsverband Selfkant und von schulischer Seite durch Frau Schmidt, Fachvorsitzende der Fachschaft Geschichte.

Gleich zu Beginn löste Hartmut Richter persönliche Betroffenheit aus, wenn er davon sprach, dass er dem DDR-Staat entkommen konnte. Diese Betroffenheit verstärkte der 20-minütige Dokumentarfilm „Flucht aus Berlin″, der nicht nur die historischen Zusammenhänge erläuterte, sondern auch zeigte, was Menschen riskiert haben, um diesem Regime zu entkommen. 150 Schüler sahen und hörten gebannt zu.   

Im anschließenden Gespräch mit den Schülern machte sich Beklommenheit breit, als Richter von der Beeinflussung und der Kontrolle auch der Jugendlichen in der Schule und in den organisierten Freizeiten berichtete. Gut vorstellen konnten sich die Anwesenden, wie der damals Dreizehnjährige im Jahre 1961 die Schließung der Grenze erlebte. Besonders beeindruckt waren die Schüler von Richters eigener Flucht durch den Teltow-Kanal. Man hätte eine Stecknadel fallen hören können, als er die Einzelheiten schilderte. Auch erfuhren die Schüler, dass von der alten BRD insgesamt 3,4 Milliarden D-Mark für vorzeitige Entlassungen aus der DDR-Haft gezahlt wurden. So kam auch Richter nach fünf Jahren aus der Haft frei. Verurteilt worden war er zu 15 Jahren Freiheitsentzug.

Die Schüler der Europaschule konnten in knapp zwei Stunden diesen Teil der deutschen Geschichte „authentischer erfahren, als es jedem Lehrbuch möglich wäre″, so Schulleiter Willi Schmitz bei der abschließenden Danksagung.

 

 

17.09.2015

Wirtschaft verstehen: Besuch eines Klinkerwerks

Zurzeit beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler des 9 SW-Kurses unter der Leitung von Herrn Pierre mit dem Thema „Wirtschaft verstehen″. In diesem Rahmen besuchten sie jetzt die Firma Gillrath Klinker, um sich einen Eindruck davon zu verschaffen, wie ein weltweit liefernder weiterverarbeitender Betrieb funktioniert. Der Juniorchef zeigte und erklärte alle Abläufe, angefangen vom Rohmaterial aus der Grube bis zum fertigen Klinker. Dabei konnte die Gruppe sogar kurz einen der Öfen betreten, aus dem die frisch gebrannten Klinker gerade entnommen worden waren. Während und nach der Besichtigung hatten die Schüler die Gelegenheit, ihre im Unterricht erarbeiteten Fragen zu stellen. Dabei bekamen sie auch Informationen zu Praktikums- und Ausbildungsmöglichkeiten.   

17.06.2014

Brasilianische Sozialarbeiter zu Gast bei uns

Passend zur Thematik rund um die Fußball-WM erhielten wir heute Besuch von zwei brasilianischen Sozialarbeitern der internationalen Hilfsorganisation Don Bosco. Sie informierten in den SW-Kursen der Klassen 8 und 9 über ihre Arbeit mit gefährdeten Kindern und Jugendlichen und berichteten über die aktuelle Situation vor Ort. Organisiert wurde die Aktion von Frau Hermes-Mallik. Zu den Fotos >>

 

05.02.2014

Ministerin Sylvia Löhrmann gratuliert zum Bundespreis im Geschichtswettbewerb

Brief der Ministerin

PDF Downloadlink

27.01.2014

Teilnahme unserer Bundessiegerinnen an der Geschichtsmesse

Auf Einladung der Organisatoren (Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur) verbrachten unsere Bundessiegerinnen im Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten das vergangene Wochenende bei der Geschichtsmesse in Suhl / Thüringen. Dort präsentierten sie dem fachkundigen Publikum ihr erfolgreiches Projekt.

 

Podiumsdiskussion mit Wilfried Oellers, Mitglied des Deutschen Bundestags

Rheinische Post vom 14.01.2014

 

16.07.2013

Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten 2013: Auszeichnung mit einem Landessiegerpreis!

Sechs Schülerinnen des 10SW1-Kurses unter der Leitung von Janine Geuer hatten im März 2013 ihre Projektarbeit bei der Jury in Hamburg eingereicht. Diese Arbeit wurde Ende Mai unter 1321 eingegangenen Beiträgen ausgewählt und von der Fachjury mit dem Landessiegertitel NRW ausgezeichnet. Die Landespreisverleihung fand am 15. Juli 2013 im Haus der Geschichte in Bonn im Rahmen einer Feierstunde statt.

Das Thema der prämierten Schülerarbeit lautet: „Denunziert - verfolgt - ermordet. Frau Marcus - Das Schicksal einer jüdischen Frau im Nationalsozialismus". Das Projekt befasst sich mit dem Leben einer gebürtigen Mönchengladbacherin, die im Dritten Reich von einer Landwirtfamilie auf deren Hof in Erkelenz-Terheeg versteckt wurde.

70 Jahre später ist es den Schülerinnen durch ihre Recherchen gelungen, das Schicksal der Frau aufzudecken: Die alte Dame wurde nach Auschwitz-Birkenau deportiert und dort am Tage ihrer Ankunft ermordet.

Dieser wichtigen Arbeit gegen das Vergessen gebührt unser aller Respekt.

Zu ihrem Erfolg gratulieren wir den Schülerinnen Hanna Jacobi, Carolin Maurin, Jacqueline Brockob, Sarah Heyer, Anja Kremer und Katja Schöpgens!

Die Heinsberger Zeitung berichtet schon online. >

 

„Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünschst für diese Welt.″

Mahatma Gandhi

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